Mittwoch, 29. Mai 2019

Hülshoffsche Wassergrabenprobe




Auf der Suche nach der Judenbuche begab ich mich am 27. Mai 2019 auf eine Reise von Münster über das Rüschhaus zur Burg Hülshoff. Schon die erste Begegnung des jungen Tages am drostezuhülshoffschen Rüschhause führte mich von hier aus kreuz und quer durchs Münsterland.



Denn auf die Frage, wo denn die Judenbuche zu finden sei, schickte mich ein stattlicher siebzigjähriger drosteaffiner Mann mit Hut zur fernen Burg Hülshoff. Dort könnte besagte Buche in einem Waldstück zu finden sein. Immerhin - so der Drostetourist - habe die Annette auch dort gewohnt. Denn hier - so sei er sicher - stünde die Buche nicht.



Also begab ich mich auf die Suche.... und nahm vom Wegesrand ein paar Buchensetzlinge an mich, um sie mit meinem Rad durch das Münsterland zu fahren. Würde ich unfündig bleiben und keinerlei zweifelsfreie überlieferte und echte Judenbuche finden, so hatte ich mit den Setzlingen immerhin potentiell Buchenverwandte Nachkommen in meinem Radkorb, an deren Vorfahren die Annette wahrscheinlicherweise einmal hochselbst vorbeigeritten war.



Und als ich an der Burg Hülshoff vor dem Graben stand, war mir klar, was zu tun sei. Ich befüllte eine Flasche mit dem Wassergeist des Adelsgeschlechtes.  

Nur Moleküle weisen den Weg in die Vergangenheit! 

Denn über diesen Graben muß die Droste gegangen sein - und ihre Tränen sind nicht nur einmal in diesen Sicherheitsteich gefallen! Und endlich hatte ich mit dieser Flasche den Drostekontakt in extrem hydrophil poetischer Potenz hergestellt.

Wenn es jetzt gelänge, die gefundenen Buchensetzlinge vom Wegesrand mit diesen Potenzen zu benetzen und anzureichern, dann....

MEHR DAZU am 2. Juni 2019 ab 11:30 Uhr
morgens im BAUMBERGER-SANDSTEINMUSEUM ZU HAVIXBECK.

Mit Droste in die Kiste
- im Projekt Glashäuser sind überall....
oder aber

Ruppe Koselleck
für den DER MEISTERSCHÜLER auf der Suche nach der Judenbuche

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